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Freitag, 18. Dezember 2009

Ein schöner Tag

...war das heute nicht gerade. Noch heute morgen freute ich mich, dass mein Unterricht sich auf die Betreuung einer Nachschreibearbeit beschränkte. Danach wollte ich mit dem Zug nach Jena fahren, die Weihnachtgeschenke zu Ende basteln, schlafen und dann zu einer Weihnachtsfeier gehen. Als ich allerdings auf dem Weg zum Bahnhof frohgelaunt das Lehrerzimmer betrat, um mein Gepäck zu holen, schwappte mir eine Welle der Betroffenheit entgegen. Unser Praktikant war mit einer bakteriellen Meningitis im Lehrerzimmer zusammengebrochen und nun sollten wir alle auf das Gesundheitsamt warten, das uns Penicillin brächte. Die nächsten fünf Stunden verbrachte ich daraufhin mich langweilend im Lehrerzimmer in einer Art Quarantäne bis endlich das lebensrettende Medikament gebracht wurde. Nebenbei erfuhr ich den neuesten Dorfklatsch über einen Mann, der gestern am Bahnhof von L., auf dem ich ja auch sehr viel Zeit verbringe, zusammengeschlagen wurde. Unsere WG in Jena wird neuerdings auch von Mitgliedern eines berühmt berüchtigten Rockerclubs bedroht wegen einer Sache, mit der wir gar nichts zu tun haben. Wenn diese allerdings erneut vorkommt werden sie uns einen Besuch abstatten, “und dazu brauchen [sie] keinen Schlüssel!” Der Advent ist doch jedes Jahr wieder eine besinnliche Zeit! Ich freue mich jetzt aber auf die Ferien. Morgen wird auf dem Schwarzacker ein Treffen (fast) aller ehemaliger und jetziger SchwarzackerianerInnen stattfinden. Zur Einstimmung höre ich unsere selbstaufgenommen CD “Weihnachten auf dem Schwarzacker”. Am schönsten ist doch immer wieder der Männerchor...

Mittwoch, 11. November 2009

Schweinegrippeimpfung

Die Impfdebatte ist in aller Munde. Das Netz ist voll von Pop-Up-Umfragen zur persönlichen Impfstrategie. Bei jeder halbwegs wahrnehmbaren Ansammlung von Menschen wird man gefragt: "Und, hast du schon...?" (Gemeint ist die Impfung.) In öffentlichen Gebäuden sind die Toilettenspiegel großflächig mit Stickern beklebt, auf denen eine comicartige Anleitung zum korrekten Händewaschen dargestellt wird: "Bloß nicht anstecken. Die Gefahr lauert überall, wo du deine Finger hinsteckst."
Türklinken werden nichtmehr angefasst, sondern mit Füßen aufgetreten. Fahrstuhlknöpfe betätigt man besser mit Stiften, auf deren Ende man später versehentlich herumkaut...
Ein seriöser und meiner Meinung nach kompetenter Link kann vielleicht helfen, sich eine Meinung zur Schweinegrippenimpfung jenseits der Pharmalobby zu bilden.

Sonntag, 3. Mai 2009

Von Schweinen und Menschen

Es ist soweit: Die Schweinegrippe ist nun erstmalig auch bei Schweinen nachgewiesen worden. Interessant. Die kanadischen Schweine haben sich, Zeitungsberichten zufolge, bei ihrem aus Mexiko zurückgekehrten Bauern angesteckt.
In Deutschland scheinen die Menschen trotz einiger aufgetretener Fälle der Erkrankung ruhig zu bleiben. In Bochum allerdings sieht man in der U-Bahn vereinzelt feine ältere Damen, die sich ihr geblümtes Taschentüchlein vor Nase und Mund pressen und beunruhigt um sich blicken. Hat da gerade einer geniest?

Montag, 27. April 2009

Das gemeine Hausschwein...

...verbreitet ja derzeit, wie es uns durch alle Medien mitgeteilt wird, eine fiese Grippe. Zum Glück werde ich durch web.de immer über den neuesten Grippeverbreitungsstand informiert. Eben habe ich gelesen, dass sie derzeit Bielefeld erreicht hat. Vor ein paar Tagen habe ich Bielefeld als Erstwunsch für ein Referendariat in NRW angegeben. Vielleicht hab ich da ja jetzt gute Chancen...

Dienstag, 24. Februar 2009

Hilfe, ich werde diskriminiert!

Vor wenigen Tagen wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen und wage nun vorsichtig erste Schritte im beschwerlichen Alltag des Schwarzackers ohne ärztliche Fürsorge und Kontrolle. Die erste große Hürde - die Umstellung meines stationären Biorhythmus - habe ich erfolgreich bewältigt. Ich wache ohne Wecker halb neun, statt 5 Uhr auf und beginne gegen halb zehn meinen Rundgesang unter der Dusche. In meinem ganzheitlichen anthropologischen Selbstkonzept lasse ich „meine Seele singe[n]“ und starte „wohlauf“ gut drauf in den Tag. Die eingängige Gute-Laune-Melodie verschafft den Wand an Wand Angesiedelten jedoch derart hartnäckige Ohrwürmer, dass ihre Wirkung ins Gegenteil umschlägt und noch vor deren Aufstehen schlechte Laune bewirkt und damit eine denkbar schlechte Verhandlungsbasis für die eventuelle Putzbefreiung, die ich anstrebe. Hm, wenigstens eine Sportbefreiung habe ich diskussionslos von meiner Ärztin bekommen. Alkohol ist momentan leider strikt verboten. Tilidin, mein geschätztes Opioid, würde sich darin suhlen und zu ungeahnten Wirkstärken angespornt werden. Das möchte jedoch niemand auf dem tristen Schwarzacker riskieren. Am Ende würde meine gute Laune noch zu einer ausgewachsenen Manie mutieren. Meine geschätzten flat mates lassen in diesem Punkt nicht mit sich reden. Stattdessen lassen sie keine Gelegenheit aus mich kontinuierlich und ausführlich auf meine körperlichen Dysfunktionen hinzuweisen und mich zu beschämen. Sie wollen damit bewirken, dass ich weniger singe.

Freitag, 13. Februar 2009

Zusatzqualifikationen

Putzfrauen heißen heutzutage Gebäudemanagerinnen (GM). Putzfrauen in Krankenhäusern erwerben aufgrund des spezifischen Arbeitsmilieus eine gewisse medizinische Qualifikation. Die GM von Station Eins hat jedenfalls enorme Kenntnisse und eventuell eine große Familie. Woher ich das weiß? 6:30 werde ich hier buchstäblich aus dem Bett geworfen, denn dann müssen die Kissen aufgeschüttelt werden. Die ärztliche Visite kommt gegen 8:00. Dazwischen bleibt genug Zeit, dass mindestens einmal die GM hereinschneit, um ihre Morgendiagnose zu stellen. Meine gegenüberliegende Bettnachbarin hat von der Infusion einen Ausschlag bekommen und klagt über Juckreiz an der Einstichstelle. Die GM wirft kurz einen prüfenden aber geübten Blick auf die Armbeuge: „Ganz klar, das ist eine allergische Reaktion auf einen Bestandteil der Infusionsflüssigkeit. Das hatte meine Schwägerin auch. Lassen Sie sich aus dem Schwesternzimmer einen Kühlakku geben und fragen Sie nach einer Salbe. Und sagen Sie bei der Visite, dass Sie die Infusion nicht vertragen haben.“, sprach sie und hatte nebenbei das komplette Zimmer feucht gewischt. Meine Mitbewohnerin im Nebenbett hat Beulen von den Infusionen bekommen. Auch hierauf weiß die GM einen Rat: „Da ist die Infusion ins Gewebe gelaufen. Hat die Schwester wohl daneben gestochen. Immer schön die Beule massieren. Das hat bei mir seinerzeit auch geholfen.“ Sie wischt inzwischen das Bad. Die Reinigungsarbeiten sind abgeschlossen. Sie schaut mich fragend an. Vielleicht sollte ich ihr meinen eingewachsenen Zehennagel hinhalten oder mein zugeschwollenes Auge oder ich zeige ihr vielleicht die eine Backenzahnplombe, die immer zieht, wenn ich Schokolade esse. Ich bin jedoch verunsichert, ob der Wissenserwerb auf einer orthopädischen Station umfangreich und breit genug ist, um chirurgische, ophthalmologische oder odontologische Probleme zu lösen. Deshalb ignoriere ich ihren erwartungsvollen Blick und wünsche ihr einen schönen Tag. Zehn Minuten später kommt die ausgewiesen fachkompetente Visite und stellt mich vor die vollendete Tatsache eines formschönen Bandscheibenvorfalls. Ich will nach Hause.

Unpässlichkeiten

Die 11 ist zur Zeit ja wirklich nicht zu beneiden. Nicht nur E. ist schwer geplagt (siehe: die letzten beiden Artikel), nein auch der Rest leidet an massiven Problemen. M. hat sich eine Art Borderline zugezogen, was man nicht nur am Abwaschbecken der Nachbarn erkennt und S. trägt seit Wochen ein Kleiderlauszucht mit sich herum. Die 5 hat sich aus diesen Gründen etwas zurückgezogen. S. werden immerhin noch Leihkleider durch das Fenster in den Quarantänebereich gereicht, mit M. wird einmal am Tag telefoniert um über seine Probleme zu reden, denn wir sind ja sozial. Es. Telefonnummer wurde uns bisher nicht ausgehändigt, S. befürchtet, unsere Anrufe würden sie zu sehr deprimieren, da wir ja gesund seien. S. und ihre Tierchen fahren nachher E. im Krankenhaus besuchen. Das wird ein Spaß für die Schwestern, die ab morgen die gesamte Krankenhauswäsche kochen und desinfizieren müssen! Aber wir wollen unseren Mund doch nicht zu weit aufreißen, immerhin hatte der 5er Fisch Eschaton gestern einen Herzinfarkt, ein Ereignis, was bestimmt bisher wenige Menschen beobachten durften. Damit ich keinen Ärger mit diversen Tierliebhabern bekomme, erzähle ich jetzt nicht davon, wie witzig das aussah, denn eigentlich sind wir alle sehr traurig darüber!

Donnerstag, 12. Februar 2009

Miez, miez, miez

Nein, ich lausche nicht. Ich bin seit nunmehr drei Tagen unfreiwillig integrativer Bestandteil der Privatsphäre zweier Mittfünfziger. In einem Dreibettzimmer, in dem sich zwei mittelmäßig Schwerhörige unterhalten, liegt die größte Herausforderung eher in der Fähigkeit, wegzuhören. Da ich jedoch melodic metal im Ohr nur für wenige Stunden aushalte, komme ich während der Metal-Pausen in den Genuss des, ich nenne es mal geriatric screaming – eine Geräuschkulisse der besonderen Art. (Ich sehe schadenfrohe Gesichter vor den Blog-Bildschirmen.) Glücklich preisen kann ich mich dennoch aus zwei Gründen: Im USF-Bereich kann mich nach mehrjähriger Abhärtung auf dem Schwarzacker wahrlich nichts mehr schocken. Darüberhinaus bin ich die einzige Zimmerbewohnerin, die in der Lage ist, die Fernbedienung handzuhaben. Sie wird von der Nachbarin zunächst fälschlicherweise für mein Handy gehalten und deshalb auf meinem Nachttisch platziert. Erster schwerer Fehler. Beide Mitbewohnerinnen fühlen sich auch nach erfolgter Aufklärung nicht ausreichend kompetent, die gerade mal sechs Funktionstasten zu überschauen (power; lautlos; zwei Lautstärkeregler und zwei Kanalwahltasten). Eine Millisekunde kommt die Lehrerin in mir in Versuchung, ihrer Großelterngeneration die nicht einmal moderne Technik didaktisch nahezubringen. Doch dann werde ich mir meiner einmaligen Chance bewusst, mich als alleinige TV-Diktatorin zu behaupten, denn auch inhaltlich befinden sich die Fernsehgeschmäcker im Mikrokosmos von Zimmer Drei in einem brennenden Generationenkonflikt. Anfangs bin ich noch überzeugt, die Greisinnen unterhielten sich über ihre schweren Lebensschicksale (Krebs, Scheidungen, Herzleiden, Unfälle). Aber nein, bei längerem Nicht-Weghören erkenne ich Symptome schwer Lektüreschäden durch öffentlich-rechtlichen Serienkonsum. Am Abend wird nach dem 19:30 Schnulzenformat standardmäßig mit den Ehemännern telefoniert. Zutiefst betroffen analysieren die Partner miteinander den Serienfortgang. So schlimm, so dramatisch wie heute Abend sei es wirklich lange nicht gewesen, die arme Diana*, und die gemeine Barbara** (*/** Namen frei erfunden). Einer der Ehemänner holt zum Trost die Katze an den Apparat, woraufhin die Patientin laut zu schnurren und zu miauen anfängt. Eine großzügige Metal-Dosis verhindert psychische Schäden meinerseits. Erkenntnis: Selbstmedikation sichert im Krankenhaus das Überleben. Ich verabreiche vorläufig keine weiteren TV-Sendungen und verstecke die Fernbedienung in meiner Handy-Tasche.

Wer ist W. Lan?

"Gibt’s hier im Krankenhaus eigentlich W-Lan?“ Fragende Blicke. „Wer oder was ist denn bitte W-Lan?“ - „Gibt es einen Internetzugang?“ - „Ah, Internet, ja das Wort hab ich schon mal gehört.“ Nun, ich wusste schon immer, dass mein Heimatbundesland, in dem ich nun außerplanmäßig gestrandet bin, nicht gerade mit kommunikativer Infrastruktur gesegnet ist, aber in der Niederlassung einer Klinikkette, die per Website sogar „Gute-Besserungs-Karten“ an stationäre Patienten verschicken lässt, könnte ein kabelloser Zugang zum World Wide Web durchaus als selbstverständlich gelten.
Es ist deprimierend. Ich drücke den Altersdurchschnitt auf meiner Station um etwa mein eigenes Alter nach unten. Im Gegenzug fühle ich mich in Gesellschaft meiner zwei Zimmergenossinnen wie einhundertfünf. Lediglich die Praktikantin ist sichtlich jünger als ich. Sie macht gerade Fachabitur im medizinischen Bereich und deshalb ein dreimonatiges Praktikum. Ihr hatte ich die W-Lan-Frage gestellt, in der Hoffnung, sie gehöre zu meiner, also einer Online-Generation. Abitur in Thüringen ist auch nicht mehr das, was es mal war, zu meiner Zeit... Das gibt mir zu denken. Ich fand sie nett.
Aus Zimmer 3 habe ich schon an meinem ersten Tag eine Art Schaltzentrale gemacht. Die Festnetznummer wurde systematisch an den Schwarzacker und dessen Assoziierte verteilt. Seitdem klingelt beinahe ununterbrochen das Sorgentelefon der Besorgten, die sehr effektiv meine Langeweile vertreiben. Habe ich die Menschen damit schon manipuliert und missbraucht?
Bei mir laufen viele Fäden zusammen. Mutti regelt die Dinge auch vom Stufenbett aus, prima. So gefällt mir das. Keiner hat bisher bemerkt, dass ich auf Drogen bin. Leckere Opioide und Analgetika kombiniert mit Infusionen und Elektroschocks schärfen mein Urteilsvermögen.
Ich kann den Freunden und Verwandten zahllose gute Ratschläge geben und lasse mir im Gegenzug bereitwillig „Gute-Besserung“ wünschen, sowohl per elektronischer Grußkarte als auch per Telefon oder Handschlag.
„65627 – Ruf – mich – an!“

Mittwoch, 19. November 2008

ARS der Regulierung

Heute befasse ich mich selektiv mit einigen Dimensionen des wertvollen Begriffs "Regulierung". Erste Anwendung: Ich reguliere die nachfolgende Artikelstruktur, indem ich die willkürlich ausgewählten zwei bis drei Schlüsselbegriffe in alphabetischer Reihenfolge behandle. Das ist zugegebenermaßen ein Zufallsprinzip, aber wie der Zufall will, kommt auch das Schönste zum Schluss.

1) Ich gehe kurz auf die Regulierung meines Alkoholspiegels ein. "Ich trinke nicht. Das verträgt sich nicht mit meinen Medikamenten." Das ist einerseits wahr. Es gibt jedoch Ausnahmesituationen, in denen ich mit diesem Grundsatz zu brechen pflege, insbesondere bei Theologiestudierendenfeiern, wie der Nox communis, die vermutlich ohne Alkohol nicht auszuhalten wären. Ich habe es allerdings nie auf einen alkoholfreien Versuch ankommen lassen.
Seit diesem Jahr begleitet mich meine Alibiblondine C. zu solchen Feiern. Wir wollen zu spät kommen, um die vier Euro Eintritt zu sparen und verpassen die Bahn, weil M. die Küchenuhren immer heimlich vorstellt. Die verzögerte Abfahrt veranlasst uns zur Benutzung eines BILD-Zeitungsautomaten, die inzwischen an jeder guten Haltestelle aufgestellt sind. C. zahlt, ich muss sie tragen. Als wir ca. zweieinhalb Stunden verspätet ankommen, haben wir noch nichts wesentliches verpasst. C. erweist sich als überaus nützliche Begleiterin und entlockt innerhalb von Sekunden einem westdeutschen Pfarramtskandidaten Freibier für uns beide. Sie ist im Übrigen eine der wenigen in unseren Reihen, die ein Leben als Pfarrfrau für erstrebenswert hält. Die Alkoholspiegelregulierung erfolgte dann auf dem Heimweg, eine kalte Stunde im Morgengrauen des Buß- und Bettags.

2) Reibungsregulierung ist ein schändlich vernachlässigtes Thema im USF dieser Tage. Wenigstens Birgit Schrowange nimmt sich seiner an. Sorgenvoll wirft sie einen Blick in die Edelbordells Deutschlands, wendet sich dann mit aller Ernsthaftigkeit dem Zuschauer zu und betont mit Nachdruck, wie wichtig es sei, für einen reibungslosen Ablauf des Koitus zu sorgen. Unsere spontane "Stellungnahme" von der USF-Couch: "Bitte kein Koitus ohne Reibung" Unterirdisches Niveau an dieser Stelle möge man mir aufgrund der noch nicht abgeschlossenen Regulierung des Alkoholspiegels verzeihen.

3) Zur Schmerzregulierung: Ich bekenne mich zu meinem Glauben an meine Selbstheilungskräfte. Seit einem Jahr tröpfle ich mir Bachblüten in den Mund, meine persönliche Mischung. White Chestnut verhindert Reizüberflutung; Elm lässt mich mehr Verantwortung übernehmen, Mimulus lehrt mich den Umgang mit irrationalen Ängsten, Chestnut Bud zerstört Lernblockaden und fördert die Konzentration, Oak macht mich gelassener gegenüber meinen Verpflichtungen und Sceleranthus wischt alle Zweifel weg. Bachblüten machen glücklich! Jetzt lese ich: Sassoferrato hat ein Bild gemalt, das Schmerzen lindert.
"Die Katholiken hatten während der Schmerzphase eine stärkere Aktivierung im rechten ventrolateralen präfrontalen Kortex, wenn sie dabei das Bild der Jungfrau Maria kontemplierten."
Da kann Bach mit seinen Blüten nicht mithalten. Mir steht offenbar ein Konfessionswechsel bevor.