Donnerstag, 23. Juli 2009
Sex oder Religion – Grenzen der freien Entfaltung
Donnerstag, 19. März 2009
USF
Sonntag, 8. März 2009
Filme...
Dienstag, 20. Januar 2009
„Revolutionary Road“ – eine Filmkritik
Dienstag, 6. Januar 2009
Nackte Fremde - Eine Auswertung
Inwiefern man die Antworten als gültigen Schnitt sehen kann, bleibt zu bezweifeln, denn wer würde im tatsächlichen Fall schon so reagieren, wie er hier angab.
Freitag, 5. Dezember 2008
Multitasking am Donnerstag
Alldonnerstäglich, wenn die Mädels vom romanischen Choralsingen kommen, versammelt sich der halbe Schwarzacker auf eine letzte halbe Stunde Popstars zum total verblödeten Entspannen. Extensives Zapping vor während und nach den Werbepausen bringt uns ganz nebenbei in den Genuss sämtlicher Filmversatzstücke, die wir zu einem großen unlösbaren Puzzle in unserem kollektiven Filmgedächtnis zusammenzufügen versuchen. Und weil Multitasking bekanntermaßen urweiblich ist, lösen wir nebenbei das Eckstein-Rätsel, das wie gerufen auch jeden Donnerstag neu in der Post ist. Wenn dann alle Felder ausgefüllt sind, Sido noch immer nicht die Klappe hält und die Batterien der Fernbedienung auch auf festeres Drücken nicht mehr reagieren, lesen wir Kontaktanzeigen. Ein herausragendes viel- und nichtssagendes Exemplar dieser Woche möchten wir den Freundinnen des Schwarzackers nicht vorenthalten.
Eigentlich hatten wir schon spontan beschlossen, uns kollektiv darauf zu melden. Doch es kamen Zweifel auf, da S. auch noch Stunden später von der Vorstellung einer brennenden Eiche im Wohnzimmer verfolgt war. Was auch immer sie da mit ihrem kollektiven Unbewussten ausgehandelt hat, wir sind noch im Unklaren, was wir davon halten sollen...
Samstag, 29. November 2008
Freitag Abend oder wie Entspannungswille entstehen und wohin er führen kann.
Vorsichtig frage ich an, ob man nun heute noch etwas tun würde (für diverse Prüfungen). Ein ernst gemeinter Lachanfall drängt uns sogleich Richtung Fernseher. Den Millionär haben wir verpasst, Soko Leipzig läuft noch, eine alte Tatortfolge würde in einer Viertelstunde beginnen. Nicht wirklich zufrieden mit dieser vermeintlichen Abendgestaltung finden wir auf einer mehr oder weniger legalen Internetseite ein Meisterwerk der Filmgeschichte, das wir seit unserer frühen Jugend beinahe aus den Augen verloren hatten. Wir entscheiden uns für Teil 4 von mittlerweile 5 (unglaublich!!), auch wenn eine von uns den vorhergehenden noch nicht kennt. Keineswegs schlimm, denn die inhaltlichen Banalitäten sind in jedem Teil etwa gleich flach gespielt, trotz mittlerweile wechselnder Schauspieler, zumal von abwechslungsreichen Ideen der Filmemacher nicht die Rede sein kann. Man würde also ohne Probleme folgen können.
Wir finden einvenehmlich, dass uns dieses Amusement nach einer langen Bibliothekswoche wahrlich zusteht, ohne bis dahin zu wissen, was wir uns antun würden.
Im Nachhinein bin ich fast froh, dass der Player viel zu lange "buffern" musste, so dass es innerhalb von zwei Stunden lediglich möglich war, die ersten 45 Minuten zu sehen. Das war nun das Ergebnis von wochenlanger Vernachlässigung des USF, stattdessen wenig unterbrochener Wissensaneignung durch hochwissenschaftliche Buchlektüre. Wie kann man sonst erklären, dass "American Pie" in Bezug auf seinen Humor, sofern wir das so nennen können, einem noch viel abgeflachter vorkommt als je zuvor? Oder hatte man nur vergessen, wie sinnlos hier die Dialoge aneinandergereiht wurden und wie vorhersehbar das Ende der Geschichte schon nach den ersten beiden Minuten war? Rohmer würde sich im Grabe umdrehen. Bloß gut, dass es "ZEIT-Um-die-Ecke-Denkrätsel" gibt. Da kommt man ins Gespräch und kann die 15-Minuten-Unterbrechungen des Films vollständig statt nur zu 80 % darüber nachdenken, was Störtebecker wohl so zum Mittagessen aß. Verwirrt von diesem Kulturschock konnte ich nicht schlafen und las noch ein Buch aus der germanistischen Lektüreliste. Der Morgen danach: chronische Müdigkeit! Hoffen wir, dass sie nicht nur den Ereignissen des vorangegangenen Abends zu verschulden ist.
Mittwoch, 26. November 2008
The Naked Man
Dienstag, 30. September 2008
Münchhausen zum Monatsabschluss
Es ist ruhig geworden auf dem Schwarzacker. D. ist seit Wochen nicht auffindbar. Er pflegt vermutlich seinen nationalen Freundeskreis. L. und M. haben am Wochenende beide den Abflug in die jeweilige Heimat ihrer Importliebschaften gemacht.
M. friert sich im Baltikum den Arsch ab, aber er hat wenigstens den "Schlüpfer für gut" mitgenommen - wir haben seinen Schrank danach durchsucht. L. weilt auf Malle, wo sie ihren argentinischen Kellner genauer unter die Lupe nehmen will. Sie hat hoffentlich genug "Unterwäsche für gut" eingepackt.
Ich gebe mich als Drittel der Zurückgebliebenen After-Studium-Phantasien hin. Nicht einmal ein weiteres Tanz-Date hat sich ergeben und die meisten meiner Pärchenfreunde haben die Semesterpause genutzt, um zu heiraten oder zumindest Pärchenwohngemeinschaften zu gründen. Wieder ein paar Leute weniger, die man spontan auf ein Bier treffen kann. Der Kreis wird immer kleiner.
In der Not widmen wir uns nun ausnahmsweise der Betrachtung unserer eigenen Abgründe. Zu diesem Zweck hat "Name geändert" einen Urologen konsultiert, der sie prompt zu einer ballaststofffreien Diät zwingen wollte. "Name auch geändert" nahm einen Termin beim Psychologen wahr und sollte sich dringend um einen Therapieplatz für 180 Stunden Psychoanalyse bemühen. Mir scheint, wo ein Arzt, da auch eine Diagnose.
Doch noch bevor es zur Sache ging, hat sich alles in Wohlgefallen aufgelöst. Nach Rücksprache mit den üblichen Verdächtigen hat "Name auch geändert" beruhigt feststellen können, dass sie Otto-Normal-Abgründe hat. Ebenso stellen die Standard-Verdauungsstörungen von "Name geändert" keinen Grund zur Beunruhigung dar.
Letztlich buhlen wir alle nur um ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Und die haben wir punktuell auch bekommen. Münchhausen eben.
Dienstag, 9. September 2008
Dialog über Grundbedürfnisse
8:00 - kurzer Flur-Trialog als wir uns die Badklinke in die Hand geben:
"Morgn." - "Morgn." - "Morgn."
12:00 - "Hast du schon Hunger?" - "Hm." - "Kochst du heute?" - "Keine Zeit zum Einkaufen" - "Wir könnten die Rest-Nudeln von gestern mit mehr Nudeln strecken." - "Hm." - "Ich schneid gleich mal Gemüse für zwei Salate, dann spar ich morgen die Zeit das Zeug zu schnippeln."
12:30 - "Ich ruf mal C. an, dass das Essen fertig ist." - "Wer braucht eine Teetasse?" - "Ich nicht." - "Ich will lieber eine Gabel als einen Löffel."
13:00 - "Die Rest-Nudeln können wir ja morgen essen und der Salat ist auch schon fertig." - "Abspülen?" - "Nach der Prüfung dann." - "Sind ja genug Tassen da." - "Hm, dann bis später." - "Ruft mal rüber, wenn ihr ne Pause macht."
16:00 - M. kocht sich bei Speed-Metal einen Kaffee. E. hat zu diesem Zeitpunkt bereits drei bis vier Tassen getrunken und geht für zwei Stunden zum Ausgleichs-Sportkurs. S. überlegt, ob ihr Kreislauf einen zweiten Cappuccino vertragen kann.
18:00 - "Hast du schon Hunger?" - "Wann gibt's Abendbrot?" - "Hab mein Lernziel noch nicht erreicht." - "Frag in ner Stunde nochmal." - "Ich brauch nichts." - "Ich lerne auf Lücke."
20:00 - Die Hungrigen toasten sich eilig alte Brotreste und setzen die Nudeln der Vortage Mikrowellen aus. Die eisernen Vorräte an Fertiggerichten schwinden.
22:00 - "Ich mach heut nichts mehr." - "Ne Folge House zur Entspannung?" - "Aber nur eine..."
Freitag, 29. August 2008
„Sie hat sich die Finger blutig gelesen.“
Seit gestern gibt es wieder Popstars. Diesmal „just 4 girls“. Sicher hat Sido das verbrochen, weil er was gegen mindestens 10% der Männer hat. So richtig sauschlecht war leider keine der Bewerberinnen, was wir sehr schade fanden. Dies wiederum hat zweifellos der Kinderschutzbund verbrochen, indem er eine Vorauswahl traf. Es wurde ja häufig moniert, zu viel Kritik ins Gesicht und vor laufender Kamera könne ein so junges Leben für immer zerstören. So einen Fall müsste House mal bekommen. Er würde nie darauf kommen, was die Kleine hat. Bevor es in Staffel 43 soweit ist, befasse ich mich mit Selbstdiagnosen: Mein Hormonhaushalt ist in letzter Zeit regelrecht aus den Fugen geraten. Das bringt mich zu der Frage, wie meine Hypophyse die häufig wechselnden visuellen Stimuli verkraftet? Ich bin fest davon überzeugt, dass Greg ganz andere Hirnregionen reizt als Detlef, von einem Waschbrettbauch ganz zu schweigen. Sicher wären die Auswirkungen auf einem MRT sichtbar. Aber wann bekommt man da schon mal einen Termin? Ich bin besorgt. Ein Ganzkörperscan würde mich beruhigen.
Ich fürchte so langsam konvergiert meine Medienkost zu einem dicken krustigen Klumpen unverdaulicher Substanzen. Hab ich mir jetzt die Augen wund geschaut, oder etwa die Finger blutig gelesen, wie es Legasthenie-Anja Sido versprochen hat, damit sie „drin bleiben“ darf? Wie lautet Ihre Diagnose, Dr. B.? Oder sind sie mal wieder mit Dr. V. einer Meinung, weil sie mit ihr ins Bett gehen?
“Wir freuen uns glücklich!”
Donnerstag, 28. August 2008
Hoffentlich kein Wegener!
Donnerstag, 21. August 2008
Endlich eine neue Umfrage hier.
Da ich ab und zu doch etwas für meine Prüfungen tue, weiß ich auch, warum das so ist: parasoziale Beziehungen. Das sind - für alle Nicht-(Hobby)-Psychologen oder Psychologienebenfächler - die "Beziehungen", die wir zu unseren LieblingsfernsehheldInnen haben. Laut einschlägigen Psychologiebüchern eignen sich besonders Figuren aus Serien. Ohne dass man sich viel Mühe geben muss funktionieren diese Beziehungen nämlich bestens, im Gegensatz zu realen Freundschaften, für die man aktiv zuhören muss, neben wechselseitigen Besuchen, endlosen Telefonaten, verzweifelt in letzter Sekunde gefundenen und dennoch unpassenden Geburtstagsgeschenken etc.
Auf dem Schwarzacker gibt es einige Mitglieder, die ihre parasozialen Beziehungen gerade wieder intensiver pflegen als die "normal-sozialen". Für Außenstehende ist das manchmal schwierig, da fiktive Figuren ständig in den Alltag eingebaut werden, diese aber nicht zwingend allen bekannt sind. Wir lernen nun aber sehr gern von unseren HeldInnen und zitieren sie daher ständig (siehe auch diverse Kommentare). Sarkasmus, Zynismus, Selbstbewusstsein, Autorität: sowas kommt gut an auf dem Schwarzacker. Das muss aber niemanden beunruhigen. Wir können noch zwischen Fakt und Fiktion unterscheiden. Meistens jedenfalls.
Dass die Abstimmung bei mir nicht funktioniert, könnte daran liegen, dass ich zwar so manchen Charakterzug meiner parasozialen Bezugspersonen bewundere, ihn aber weder habe, noch ihn im wirklichen Leben tatsächlich haben will, zumindest nicht in solchen Ausmaßen. (Oder?)
Jedenfalls scheinen wir so schnell von Lektüreschäden doch nicht wegzukommen.
PS: Und ja: ich schreibe gern längere Artikel!!!
Mittwoch, 20. August 2008
gespaltene Arbeitsmoral?
Überall? Naja, sagen wir mal: fast überall. Ein paar glückliche Schwarzackerbewohner treiben sich noch immer an verschiedenen Orten Deutschlands und Europas herum und genießen ihre wohlverdienten (!) Ferien: Siloah, Vogtland, London, Mallorca, Schweiz, usw
Beachtlich dabei ist allerdings mit anzusehen, dass die, welche eigentlich am meisten arbeiten sollten, oft auch die meiste Zeit nutzlos verbringen: da wird Dr. House geschaut, Schokolade gegessen, Kaffee getrunken und vieles mehr. Andere hingegen, die keinen Lernstress haben, sondern die wenigen Tage ihres sommerlichen Schwarzackerdaseins mit Hochzeitszeitung schreiben verbringen, scheinen wesentlich arbeitsamer und verabschieden sich stets als Erste vom gemeinsamen Essenstisch. Aber wir wollen uns mal nichts vormachen: Auch diese besagten Menschen haben zu Bestzeiten etwa 1/4 Staffel Scrubs an einem Tag geschafft - und das während der Prüfungszeit!
Es bleibt also zu sagen: Schwere geistige Arbeit muss kompensiert werden mit regelmäßigen weniger anspruchsvollen Tätigkeiten, hingegen können kreative Aufgaben scheinbar nonstop erledigt werden. Merkwürdige Theorie...
Mittwoch, 13. August 2008
Dienstag, 29. Juli 2008
Volle Punktzahl! (Fast.)
Sehen wir uns die einzelnen Kategorien mal an.
Da ist zunächst natürlich (wir sind ja nicht oberflächlich) der "body". Nun ja, 10 von 10 Punkten würde hier wohl am ehesten unser Lieblingssportler bekommen, immerhin ist er ein bisschen durchtrainiert und auch noch groß. Letzteres sind zwar außer mir alle, aber um mal alles zusammenzuschmeißen: Kein/e VIVA-Gewinner/in hätte einen zu großen oder zu kleinen Busen oder Hintern, geschweige denn zu kurze Beine oder gar Besenreiser auf diesen zu bemängeln.
Kategorie "face": Hier sind die Frauen des Schwarzackers klar im Vorteil - eins ist schließlich schöner als das andere. Der Sportler hingegen, naja - Ohrringe sind ja Geschmackssache; und Sanchez hat wohl noch immer keine neue Brille.
Bleibt noch eine Sache: die "personality". Für VIVA an dritter Stelle, ich bin konservativ und behaupte mal, dass diese Kategorie für den Schwarzacker die wichtigste ist. Hier spielt zwar niemand Eishockey oder hat schon mal moderiert (bei VIVA ist das nämlich wichtig), aber dafür hat jeder einzelne Bewohner des Schwarzackers wunderbare Macken, die die "personality" unserer Kommune erst so einzigartig machen (siehe auch alle vorherigen und kommenden Blogeinträge).
Wahrscheinlich könnte VIVA eine Menge Geld mit uns machen, aber wir müssen uns am USF ja nicht noch selbst beteiligen. Stattdessen bleiben wir in der/unserer Realität und "freuen uns glücklich", denn wir haben ja uns und unser Blog - und USF.
Sonntag, 20. Juli 2008
UND SO WEITER USF
Es war das Unterschichtfernsehen!
„DSDS“ und „Popstars“, „Bauer sucht Frau“ und „Schwiegertochter gesucht“, „Supermodel“ und „Das Model und der Freak“, „Bachelor“ und „Outback-Jack“ - sie alle haben über Monate, nunmehr Jahre unser Bildschirm-Curriculum dominiert, haben Schlaf-, Essens- und Lernzeiten durchbrochen. Endlich hatten wir Vorbilder für den zwischenmenschlichen Umgang gefunden. Danke, Dieter! Praxisnahe Orientierung erhielten wir von Vera, hinsichtlich der Verinnerlichung und des Umsetzens gendergerechter Rollenbilder. Und schließlich sind wir Heidi für die Korrektur unserer Schönheitsideale auf ewig dankbar. Fernsehen bildet ohne Schweißvergießen. Fernsehen macht glücklich!
Donnerstag, 17. Juli 2008
"Ich weine"
Ich bin schon mit einem Fernseher in meinem Kinderzimmer aufgewachsen und war dadurch hochgradig gefährdet, seriensüchtig zu werden. Mit zunehmendem Alter bekommen die meisten von uns solche Abhängigkeiten unter Kontrolle. Bei manchen geraten die Serien ihrer Jugend gar gänzlich in Vergessenheit oder sie ersetzen die alten durch aktuelle (darauf kommen wir noch).
Ich habe mir ein einziges Serien-Bonbon bis zum heutigen Tag bewahrt: „Unsere kleine Farm“. Der Postmann war einigermaßen irritiert, als ich einen im ganzen Treppenhaus widerhallenden Freudenschrei ausstieß und ihm das Päckchen aus der Hand riss: 70 DVDs – über 200 Folgen – 7 Tage und 6 1/2 Stunden Material – die heile Kinderzimmerwelt ist heutzutage käuflich erwerbbar.
Nun hat der Bildschirm auch auf dem Schwarzacker eine gemeinschaftsgenerierende Funktion und Seriensucht ist angesichts unserer beengten Wohnverhältnissen und des ausgeprägten Herdentriebs in hohem Maße ansteckend. So hatten auch S. und C. häppchenweise Anteil am Familien-Idyll von Walnut Grove. (Inhalte sollen an dieser Stelle nicht wiedergegeben werden, sonst werden mir die Augen feucht und ich kann die Buchstaben meiner Tastatur nicht mehr erkennen.)
Lediglich auf einen gravierenden Unterschied sei hingewiesen: Tief berührt, weinend und mich haltsuchend an Harald schmiegend litt ich mit den Ingalls, während S. und C. die tragischen Momente lauthals lachend, augenrollend und unterbrochen von Küchen- und Klogängen meines Erachtens völlig verkannten. Wiederholt wurde mir von beiden der Lektüreschaden im Fach „Harmonische Lebensbewältigung“ bescheinigt. Ich prangere die um sich greifende Verrohung der Fernsehgefühle an und bin erschüttert über die mangelnde Empathiefähigkeit der "Jugend heutzutage" in Bezug auf kindliche Serienhelden. „Ich weine haltlos, wenn ich traurig bin und oft auch wenn andere traurig sind und überhaupt…“