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Mittwoch, 17. September 2008

Kommentar aus der Ferne

Erstaunlich, was nicht so alles auf dem Schwarzacker vor sich geht, wenn man mal paar Wochen außer Landes ist... Tststs, aber es bedarf eigentlich gar keiner Erklärungen, man kann sich erstaunlicherweise auch so ganz gut vorstellen, was bei euch vor sich geht :) Obwohl mich die Diskussionen zu dem Schwangerschaftspost bzw. dessen Entstehung schon sehr interessiert hätten. Aber das werde ich dann nächste Woche schon noch zu hören kriegen, hoffe ich.
Zunächst mal muss ich noch sagen, dass das Studentenleben erstaunlich unanstrengend ist, das ist zumindest mein vorübergehendes Fazit nach 3 Tagen harter körperlicher Arbeit - aber nicht ohne Konsequenzen, meine handwerklichen Fähigkeiten erweitern sich hier erheblich! Gut, oder!? Okay, man sollte an dieser Stelle ausblenden, wie viel und lange Nicht-Examens-Schreiber wie ich schon Urlaub hatten vorher - ich will mich ja auch gar nicht beschweren. Zugegeben ist es auch eine willkommene Abwechslung mal mit den Händen und nicht mit dem Kopf arbeiten zu müssen.
Dann wollte ich noch meiner Erleichterung darüber Ausdruck verleihen, dass es auch noch andere Schwarzackerbewohner zu geben scheint, die die Abstimmungen faken :) Das beruhigt doch glatt mein empfindsames Gewissen...
Ist es eigentlich gestattet den Schwarzackerblog auch von der Ferne zu füllen? Hm, wäre ja mal eine Abstimmung wert... Oder ich merke es dann einfach in den nächsten Tagen, wenn dieser Eintrag hier plötzlich gelöscht oder zensiert werden sollte... Nicht, das derartiges vorher schon vorgekommen sein sollte. Oder!?

Allen Prüfungsschreibenden weiterhin viel Erfolg und Freude am Lernen!

Mittwoch, 20. August 2008

gespaltene Arbeitsmoral?

Eine bewegte Zeit reißt den Schwarzacker hin und her: Prüfungen hier, Examen da, Abschlussarbeiten überall!
Überall? Naja, sagen wir mal: fast überall. Ein paar glückliche Schwarzackerbewohner treiben sich noch immer an verschiedenen Orten Deutschlands und Europas herum und genießen ihre wohlverdienten (!) Ferien: Siloah, Vogtland, London, Mallorca, Schweiz, usw
Beachtlich dabei ist allerdings mit anzusehen, dass die, welche eigentlich am meisten arbeiten sollten, oft auch die meiste Zeit nutzlos verbringen: da wird Dr. House geschaut, Schokolade gegessen, Kaffee getrunken und vieles mehr. Andere hingegen, die keinen Lernstress haben, sondern die wenigen Tage ihres sommerlichen Schwarzackerdaseins mit Hochzeitszeitung schreiben verbringen, scheinen wesentlich arbeitsamer und verabschieden sich stets als Erste vom gemeinsamen Essenstisch. Aber wir wollen uns mal nichts vormachen: Auch diese besagten Menschen haben zu Bestzeiten etwa 1/4 Staffel Scrubs an einem Tag geschafft - und das während der Prüfungszeit!
Es bleibt also zu sagen: Schwere geistige Arbeit muss kompensiert werden mit regelmäßigen weniger anspruchsvollen Tätigkeiten, hingegen können kreative Aufgaben scheinbar nonstop erledigt werden. Merkwürdige Theorie...

Mittwoch, 9. Juli 2008

Die Seele des Schwarzackers

Wer schonmal einen Abend mit den Anwohnern des Schwarzacker-clans verbracht hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass hier andere Regeln herrschen. Vielleicht fühlen wir uns auch deswegen so wohl auf dem Schwarzacker, weil schon allein das Wort auf eher dunklen Humor schließen lässt? Zumindest soll es vorgekommen sein, dass sich unwissende Außenstehende leicht überfodert fühlten bei erster Tuchfühlung. Da wird einem schonmal unverblümt gesagt, man sei zu dick oder es werden andere wilde Spekulationen munter in den Raum geworfen. Hemmungen gibts jedenfalls keine und ernst nehmen darf man auf jeden Fall auch nicht alles. Es ist Vorsicht geboten und auch die Idee mit dem Beschwerdebriefkasten war ja schließlich nicht ganz aus der Luft gegriffen...

Aber setzt man sich einmal über den ersten Eindruck hinweg (der je nach Typ mehr oder weniger tiefe Spuren hinterlässt), so entdeckt man tief auf dem Grund des Schwarzackers eine warme und liebevolle Seele, die von Zuneigung, Fürsorge, Mütterlichkeit, Verständnis füreinander und einem erwärmenden Gemeinschaftssinn geprägt ist. Auch wenn man das manchmal nicht auf den ersten Blick entdeckt. Und auch wenn es viele von euch nur schwer glauben werden: neben Alkohol, USF und anderen Amüsements gibt es tatsächlich auch so etwas wie gemeinsames Essen, füreinander kochen, tiefgreifende Gespräche, ernst gemeinte "Wie geht's dir" und schlichtweg füreinander da sein und sorgen. Und glaubt mir: ich spreche aus Erfahrung...

Also, manchmal lohnt es sich eben doch näher hinzuschaun, viel Erfolg bei der Schatzsuche im Schwarzacker. Wer weiß, vielleicht schlummert da ja sogar noch der ein oder andere Schatz, der noch nicht zu Tage gebracht wurde!?