Wer schonmal einen Abend mit den Anwohnern des Schwarzacker-clans verbracht hat, dem dürfte nicht entgangen sein, dass hier andere Regeln herrschen. Vielleicht fühlen wir uns auch deswegen so wohl auf dem Schwarzacker, weil schon allein das Wort auf eher dunklen Humor schließen lässt? Zumindest soll es vorgekommen sein, dass sich unwissende Außenstehende leicht überfodert fühlten bei erster Tuchfühlung. Da wird einem schonmal unverblümt gesagt, man sei zu dick oder es werden andere wilde Spekulationen munter in den Raum geworfen. Hemmungen gibts jedenfalls keine und ernst nehmen darf man auf jeden Fall auch nicht alles. Es ist Vorsicht geboten und auch die Idee mit dem Beschwerdebriefkasten war ja schließlich nicht ganz aus der Luft gegriffen...
Aber setzt man sich einmal über den ersten Eindruck hinweg (der je nach Typ mehr oder weniger tiefe Spuren hinterlässt), so entdeckt man tief auf dem Grund des Schwarzackers eine warme und liebevolle Seele, die von Zuneigung, Fürsorge, Mütterlichkeit, Verständnis füreinander und einem erwärmenden Gemeinschaftssinn geprägt ist. Auch wenn man das manchmal nicht auf den ersten Blick entdeckt. Und auch wenn es viele von euch nur schwer glauben werden: neben Alkohol, USF und anderen Amüsements gibt es tatsächlich auch so etwas wie gemeinsames Essen, füreinander kochen, tiefgreifende Gespräche, ernst gemeinte "Wie geht's dir" und schlichtweg füreinander da sein und sorgen. Und glaubt mir: ich spreche aus Erfahrung...
Also, manchmal lohnt es sich eben doch näher hinzuschaun, viel Erfolg bei der Schatzsuche im Schwarzacker. Wer weiß, vielleicht schlummert da ja sogar noch der ein oder andere Schatz, der noch nicht zu Tage gebracht wurde!?
Mittwoch, 9. Juli 2008
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2 Kommentare:
Ergreifend! Einfach nur ergreifend!
Aber wirklich. Ich bin gerührt. By the way: der Kuchen ist spitze!
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