Freitag, 29. August 2008

“Wir freuen uns glücklich!”

Und das des Öfteren. Die einen freuen sich darüber, dass es etwas zu essen gibt, andere, dass endlich eine neue House-Folge im Internet hochgeladen wurde und manche von uns über beides. Im Fernsehen “freut” sich die gesuchte Schwiegertochter “glücklich” darüber, dass ein wirklich unansehnlicher Mann ihr einen Heiratsantrag gemacht hat. S. freut sich darüber, dass er so gut aussieht (vgl. “Ich bleib schon öfters mal vorm Spiegel hängen”, Artikel in Arbeit), St. freut sich auf Weihnachten, weil dann endlich die erste Etappe der Prüfungen geschafft ist. E. ist erfreut, dass auf der Straße ein Häufchen Hundekot aufrecht steht. L. und D. freuen sich auf ihren Urlaub, M. freut sich auf "de Haamit". Ich freue mich über Ablenkung aller Art. Aber es gibt hier durchaus auch Dinge, die uns Kummer machen. So ärgert sich E. über zu ausgeprägte Waschbrettbäuche bei Männern und über M. Dieser ärgert sich darüber, dass er das Klopapierangebot bei Aldi verpasst hat. Ich ärgere mich, dass die Schokolade schon wieder alle ist und D. die falsche Flüssigseife gekauft hat. St. ärgert sich, wenn ihre Tastatur ausfällt oder wenn “Französisch gekotzt” wird. L. ist verärgert, wenn man nicht bereit ist einzusehen, dass die Arbeit an einer Hochzeitszeitung mindestens genauso nervenaufreibend ist, wie die Vorbereitung auf ein Examen. Nur D. ist gelassen, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, und sieht dem verärgerten Treiben auf dem Schwarzacker zu, oder worüber ärgerst du dich, D.? (Antwort wird in Form eines Blogeintrags erwartet!)

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