Zur Erhellung der Umstände muss an dieser Stelle die Maslowsche Bedürfnispyramide zu Rate gezogen werden, der zufolge die menschlichen Bedürfnisse stufenweise aufeinander aufbauen. Der Mensch versucht zuerst die Bedürfnisse der niedrigsten Stufe zu befriedigen, bevor die nächste Stufe zum neuen und stärkeren Bedürfnis wird. Nahrung steht laut Wikipedia neben „Freiheit, Atmung, Wärme, Schlaf, Gesundheit, Wohnraum und Sexualität“ auf der ersten Stufe. Die letzte Stufe lautet „Transzendenz“ – „die Suche nach Gott, nach einer das individuelle Selbst überschreitenden Dimension oder nach etwas, das außerhalb des beobachtbaren Systems liegt.“
Die Zeit am Herd ist zu knapp, um darüber nachzudenken, ob damit die Pascalsche Wette noch zu gewinnen ist. Denn ehe sich die Köchin versieht, schwimmen die Mehl-Ei-Wasser-Teigbatzen oben und wollen abgeschöpft werden. Das Schichtungsverfahren (Spätzle – Käse – Zwiebeln – Spätzle) verläuft ohne weitere Zwischenfälle. Kein Freudscher Versprecher trübt die Kochstimmung. Sie bringt durch Erhöhung der Oberhitze die Spätzle ein letztes Mal kurzzeitig in Brownsche Bewegung und hofft auf hungrige Nachbarn, deren Speichelflussintensität sogar die des Pawlowschen Hundes in den Schatten stellt.
Weil die Kommune nach Hebbscher Regel lernfähig ist, wurde der Barthsche Riese diesmal nicht eingeladen, da sein permanenter Versuch, die Doobsche Maximalungleichung zu lösen, erfahrungsgemäß zu einer trübgestimmten Mahlgemeinschaft führt. Neuronale Netzwerke machen es möglich, ein weiteres Mal zu erkennen, welch unschätzbar wertvollen Beitrag die „Ramonsche Presse“ zu gelungener kommunitärer Nachbarschaft leisten kann.
Danke, Herr Dömel!
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