Donnerstag, 18. Dezember 2008

Oh du fröhlicher Schwarzacker!

Gestern war es wieder einmal soweit. Die jährliche Schwarzackerweihnachtsfeier fand statt, mit (Glüh-)Wein, Weib(-ern) und Gesang, und natürlich waren D. und nach langer Zeit auch wieder einmal M. anwesend. Es gab schöne und weniger schöne Geschenke: Wäschetrockner, Fotos, Take-That-CDs (echt mal, S.!), Filme, Schmuck und vor allem Bücher. Hier ein Zitat aus einem Buch, das ich bekommen habe: “Wer Du spricht, hat kein Etwas zum Gegenstand. Denn wo Etwas ist, ist anderes Etwas, jedes Es grenzt an andere Es, Es ist nur dadurch, daß es an andere grenzt. Wo aber Du gesprochen wird, ist kein Etwas. Du grenzt nicht. Wer du spricht, hat kein Etwas, hat nichts. Aber er steht in der Beziehung.” Ich denke, wir werden in Zukunft öfter davon hören. Nach der Bescherung und unseren nahezu perfekten 4-stimmigen Weihnachtsgesängen, machten wir uns auf den Weg zum Eckchinesen. Zum Glück hatten wir das Restaurant um diese Zeit für uns allein. Zwischen Ente und Kokosmilch erzählte M. von der dicken Prinzessin, die an seinem Praktikumsplatz weilte, D. flirtete mit der Bedienung, während L. versuchte, den Ladenbesitzer zu überzeugen, ihr den dicken Buddha im Eingangsbereich zu verkaufen. S. versuchte ihren scharfen Salat an den Mann zu bringen, E. fragte sich, warum es im chinesischen Restaurant nur überbackene Früchte gäbe, die sie nicht mochte, einzig ich benahm mich einigermaßen ordentlich. Später am Abend gingen wir den langen Weg heim, nicht ohne uns einen Film mit einem alkoholkranken Auftragskiller zu leihen und diesen bis in die frühen Morgenstunden zusammen mit weiterem Glühwein zu uns zu nehmen.
Vorhin, als ich nach Hause kam, klopfte ich an das Zimmer meiner Mitbewohnerin, in welchem Licht brannte, sie aber augenscheinlich nicht da war. Ich öffnete die Tür und hatte eine interessante Begegnung mit einer langhaarigen, weißen, jungen Katze, die es hier sonst so nicht gibt. Inzwischen wurde das Rätsel um das Tier gelöst, doch dazu später mehr. Guten Abend!

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