Da sieht man mal, wozu so ein Studium gut ist! Während ich hier sitze und für mein Examen lerne (n sollte), finde ich zwischen den alten Aufzeichnungen aus dem Grundstudium eigene Poeterey. Muss das damals eine Langeweile im Seminar gewesen sein!
Besonders beliebt: Das Tiergedicht. Hier ein kleiner Auszug aus Kalte Winternacht im Zoo.
Es kräht der gelbe Rabe.
Er schwankt im bittren Wind.
Hier stirbt nun auch die Schabe,
Die Base von dem Rind.
Doch auch gesellschaftliche Themen aus dem alltägliche Leben werden bearbeitet, wie in Im Fliegerhorst.
Der Torsten soll nun zur Armee
Er ist schon alt genug.
Da schickte eine gute Fee
Ein Flugzeug für den Flug.
Denn Torsten darf zum Fliegerhorst
Und nicht zum Bodentrupp.
Er muss nicht laufen durch den Forst
Wie sein Cousin, der Jupp.
Und heureka, der erste Flug,
Der wird schon morgen sein.
Doch unser Torsten, der ist klug
Und packt `nen Fallschirm ein.
Da weiß man auch wieder, warum man Lehrer wird und sich nicht der Schriftstellerei widmet. Das geht nun so weiter und zieht sich über Seiten dahin. Manchmal geht ein Koautor ans Werk. Aber dann versagt meist das Versmaß. Ich bin eben doch am begabtesten:
Doch Weh-oh-weh
Der Frost bedrängt
Familie Reh
Im Schnee versenkt.
Aber nicht alles endet so traurig und so schließe ich diesen Blogeintrag mit dem Happy End aus dem Versepos Der eitle Schein:
So kochte sie dann Tag und Nacht,
Hat Spiegelei um Ei gemacht
Und wurde immer fetter.
Doch nun auch wieder netter.
Der Mann, der kam zu ihr zurück,
Sie fanden auf Hawaii ihr Glück.
Samstag, 6. Dezember 2008
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