Samstag, 20. September 2008
Dem Kasper seine Frau...
Eben beim Mittagessen dachten wir darüber nach, was wohl einmal aus uns werden würde, ob wir uns je wiedersehen werden, wer von uns wahrscheinlich einmal Arbeit hat und wer es im Leben zu nichts bringen wird. Ich wurde in die letztere Gruppe einsortiert, allerdings wurde mir und noch einer Person ein sicherer Psychiatrieplatz prophezeit (Und das nur, weil ich die Farben grün und blau kombiniere!). Daraufhin fingen wir an, zu phantasieren von einem Leben auf Kosten des Staates und der Freiheit, den ganzen Tag tun und lassen zu können, was man will, ohne dafür verantwortlich gemacht zu werden. So beschlossen wir, uns kommunitär in einer Psychiatrie niederzulassen und wollen hiermit Interessierte zu unserem Projekt “Gemeinsam leben auf Kosten des Staates” herzlich einladen. Und das Schöne ist, wir bieten auch gleichzeitig Kurse für uns an, M. macht Sportkurse, S. lehrt Französisch, ich biete einen Tonfigurenkurs an und bei E. kann man die dunklen Seiten des Internets kennenlernen. Interessenten können sich in den nächsten Tagen bei uns melden. Das Projekt startet eventuell nächstes Jahr, es sei denn, das nächste Mittagessen bringt eine bessere Idee zur Lebensbewältigung hervor.
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1 Kommentar:
Ich will aber lieber den Musikkurs übernehmen...
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