Aus dem Sommer-Blogloch konnten wir uns scheinbar lediglich in eine Herbstdepression hinüber "retten". Die Prüfungstermine für das Staatsexamen der zukünftigen Lehrkräfte rücken inzwischen in greifbare Nähe, sodass die Textebbe in unserem Web-2.0-Leben in den kommenden Wochen zu einer echten Textwüste werden könnte. Es sei denn, S. findet doch noch ihren Weg in eine psychiatrische Anstalt oder C. wird durch Motorrad-S. in einen fingierten Verkehrsunfall verwickelt, der sie daran hindert an den Prüfungen teilzunehmen.
Hinzu kommt, dass neben Studienabschluss oder Referendariat auch vereinzelt Männer in unser Leben getreten sind, die anhaltend einer zeitaufwändigen kommunikativen Pflege bedürfen. (Nein, S., du bist hier nicht gemeint. Dein Name beginnt schließlich nicht mit M.!) Wir erwarten demnächst Besuch von M. aus M. der seine Arbeitssaison in diesen Tagen erschöpft beenden wird. Alle sind gespannt, eine Einzelne ist verzückt. Weitere Ms. siedeln in den Randgebieten der Republik und erfordern langwierige Anfahrtswege der jeweils am anderen Rande niedergelassenen Einzelnen.
Eine traurige Nachricht hat unsere Stimmung zusätzlich gedrückt: Bald wird das erzgebirgische Ur-M. vorübergehend ersetzt durch einen französischen T. aus T., der auf dem Schwarzacker überwintern will, ohne ihn je vorher besucht zu haben. Wir fürchten, dass er sich der emanzipativen und sonstigen Gefahren, die auf ihn lauern, bisher nicht annähernd bewusst ist. Da er jedoch die Miete bis einschließlich Januar bereits überwiesen hat, gibt es für ihn kein Zurück ohne Verluste. Ebensowenig für uns. Mehr Blog-Stoff ist sicher.
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