Und wieder einmal schreibe ich auf Grundlage eines LVZ-Artikels aus der Wochenendbeilage. Mit vielen Menschen wurde dieser bisher diskutiert und dabei kristallisierte sich folgende Erkenntnis heraus: Frauen denken viel praktischer als Männer. Inhalt des Artikels war etwa folgender: wenn eine Frau sich dafür entscheiden müsste, mehr Zeit mit ihrem Partner oder mit ihrem Rechner zu verbringen, würde sich nur eine von fünf Frauen für den Mann entscheiden. Schockierend, möchte man meinen, aber nachdem wir dies in einer Frauenrunde ausdiskutiert hatten, fanden zumindest vier von fünf Frauen dies sehr plausibel. Und damit liegt der Schwarzacker und Freundeskreis wieder mal total im Trend, hurra. Also:
1.) Der Rechner ist nötig, damit ich mein Studium schaffe, ein Mann wohl kaum.
2.) Durch einen Computer ist viel weiter gefächerte Kommunikation möglich, als mit nur einem Partner.
3.) Meinen Laptop kann ich jederzeit umtauschen und mir einen neuen auswählen, ohne ihm das kleine sensible Cyberherz zu brechen.
4.) Zu einem Rechner baut man im seltensten Fall eine emotionale Beziehung auf, und so muss man sich auch nicht dauernd mit seinen Problemen beschäftigen.
5.) Computer jammern nicht rum, wenn sie krank sind.
Zugegeben, Männer haben auch den einen oder anderen Vorteil, aber dies ist nicht Gegenstand dieses Artikels. Fazit der Frauen: die Entscheidung fällt schwer, aber Rechner sind einfach praktischer. Am besten wäre jedoch beides, und da so eine Entscheidung eh niemals von uns gefordert werden wird, ist es Schwachsinn, darüber nachzudenken.
Nun noch ein paar Sätze zu den Männern. Nach einer repräsentativen Umfrage, die ich unter fünf Männern durchführte, würden fünf von fünf Männern auf ihren Rechner zugunsten einer Frau verzichten. Den Grund können wir uns alle denken. Trotzdem: Chapeau, Männer!
Mittwoch, 5. November 2008
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1 Kommentar:
Wir sind froh, dass wenigstens die LVZ noch zu tiefgreifender Reflexion und daraus resultierenden Blogeinträgen anregt. Seit ich ZEIT-Leserin geworden bin, fehlt mir diese Grundlage, was auch mein seltenes Bloggen erklärt.
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