Samstag, 22. November 2008

Engelmangel in kurzen Sätzen

Ich habe eine Umfrage gemacht. Meine Blogeinträge sind zu lang. Sie sind außerdem schwer verständlich. Ich werde meine Satzlänge verringern. Ich brauche ab sofort keine Kommas mehr. Die Plätzchen schmecken gut. Das gebackene Gehirn mochte ich schon in der DDR-Schulküche nicht essen. Ach nein. Das war ja gebackenes Blut. Das ist auch nicht besser. Ich will keine Hexe sein. Leider hat noch nie ein Blinder meine Engel gesehen. Andere Schwarzackerinnen haben diese Erfahrung schon gemacht. Vermutlich bin ich eine besonders gelungene Hexe. Nichteinmal Engel trauen sich an mich heran.

Meine Hexenschwester von Nebenan will doch keinen Pfarrer heiraten. Das ist auch besser so. Es gibt ja immer mal ein blindes Gemeindeglied. Da sollte die Pfarrfrau nicht die einzige engelfreie Person im Gottesdienst sein. Mein Kirchengeschichte-Skript ist eine anstrengende Angelegenheit. In den Sechziger Jahren ist einfach zu viel passiert. An der Geschichte kann ich vermutlich nichts ändern. Ich muss sie lernen. Ich soll aus ihr lernen. Ich lenke mich ab. Das scheint ansteckend zu sein. Meine bessere 11er-Hälfte versucht gerade eine Aufholjagd. Sie will den Hexenrekord der Anzahl der Blogeinträge einholen und brechen. Ich habe soeben das UND als Kommaersatz entdeckt. Jetzt kann ich wieder längere Sätze schreiben. S. hat aber heute schon ihren Eintrag geschrieben und deshalb fehlt ihr seit einigen Stunden eine Ablenkungsmöglichkeit. Soeben hat sie sich in die Küche begeben. Sie will für mich kochen. Über die Mütterlichkeit der Schwarzackerinnen haben wir heute auch schon gesprochen. Die Nicht-Weiblichkeit der Schwarzackerer in einem speziellen Bereich des Lebens macht uns zu schaffen. Wir erwägen ein großangelegtes Erziehungsprojekt.

  • Lektion Eins A: Wie macht man einen Steh- und Danebenpinkler zum Sitz- und In-die-Schüssel-Pinkler?
  • Lektion Eins B: Wie bringt man ihm schonend die regelmäßige Benutzung der Toilettenspülung bei?

Fragen über Fragen... 

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