Nach langer Zeit wurde heute mal wieder gebacken auf dem Schwarzacker. Zum Leidwesen einer Nachbarin aus der 5, auf deren Bedürfnisse wir (die 11) ihrer Meinung nach zu wenig Rücksicht nehmen, gab es statt Kuchen allerdings "nur" Plätzchen. Ein neues Rezept von der Sonnebergschen Oma. Weniger interessant ist hierbei das Ergebnis. Dieses ist wie immer absolut gelungen.
Eher die Art und Weise, wie die Kekse zustande kamen, ist mir einen Blogeintrag wert. Während ich selbst für Sauberkeit nach dem Mittagessen sorgte, begannen nämlich zwei euch schon bekannte Hexen, die helle Teigmasse zu kleinen Kugeln zu formen, in die eine rot-körnige Masse eingefüllt wurde, die am Stück aussah wie ein Gehirn, nur eben etwas farbenfroher. Ich wurde desweiteren Zeugin eines kleinen Wettbewerbs meiner beiden Lieblingshexen, die sich darum stritten, wer die schönsten Kekse formte und wer von beiden das Verhältnis Teig -"Gehirn" am sinnvollsten dosieren würde. Schließlich befanden sich tatsächlich um die 50 Kügelchen auf zwei Blechen verteilt, die übrigens zwischenzeitlich zu einer kleinen Diskussion über BH-Cup-Größen anregten. Die Zahl 50 führte zum Titel dieses Blogeintrags, da uns unser altes Zählmaß für Anschläge beim Federballspiel wieder in den Sinn kam (1 Günz = 50; Dr. Günz = 100 usw.). Am Ende war außerdem noch etwas "Gehirnmasse" übrig, die die blonde Hexe zu weiteren Kugeln ohne Teig kreierte. Die folgende Argumentation führte mich zu der Überzeugung, dass Begründungen eigentlich sinnlos sind, selbst wenn sich Meinungen widersprechen: Marzipan wird doch nicht hart. (sagte die eine Hexe) - Aber Marzipan kann ja auch hart werden. (sagte die andere Hexe)
Samstag, 22. November 2008
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1 Kommentar:
Und, wer hatte wie immer recht? Das Zeug ist zwar ungenießbar, aber hart ist es.
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