Freitag, 21. November 2008
Während ich lernte...
Man liest von "Mnemotechniken" und fragt sich, woher dieses für den deutschen Muttersprachler kaum auszusprechende Wort eigentlich kommt. Laut Wikipedia handelt es sich um ein Kunstwort. Aha. Es erinnert auch an eine kürzlich neu kreierte Abkürzung einer auf dem Schwarzacker wohnenden Person, die sich plötzlich nicht erklären konnte, warum wir von DaF sprechen, obwohl das doch "Deutsch für Ausländer" heißt. Es heißt natürlich "Deutsch als Fremdsprache" und deshalb nicht "DfA", was eben auch nicht so leicht zu artikulieren wäre. Da lese ich "taf" innerhalb eines französischen Satzes und kann dem keine Bedeutung zuordnen. Dank einer kurzen Recherche, finde ich heraus, dass es sich auch hier um eine Abkürzung handelt, ein sehr beliebtes Wortbildungsmittel im Französischen. Es steht für "travail à faire" und impliziert offensichtlich, dass es sich um keine besonders schöne Arbeit handelt. Ich denke an meine "taf", aber mir fallen noch Wörter ein wie "Schablone" oder "Habicht". Wörter, bei denen man sich fragen muss, wie sie jemals ein Mensch über die Lippen bekommen konnte, ohne spätestens beim dritten Mal in Lachen auszubrechen. Während ich lachte...
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