2009 ist gerade einmal zwei Tage alt und ich bin schon genervt. Die PPT-Präsentationen voller Neujahrs-Oden auf höchstem Kitschniveau verstopfen mein viel zu kleines WEB.de Postfach und ich frage mich, warum es auf dem Schwarzacker-Blog noch kein Prosit-Pop-up gibt. Lob an Blogspot an dieser Stelle.
Ich muss mir heimlich aufschreiben, wen ich in diesem Jahr schon gesehen habe, denn die Umgangsformen der ersten Januarwochen bestehen scheinbar darin, jeden, den man sieht ersteinmal zu umarmen, auch wenn man das dann für den Rest des Jahres nicht mehr tut. Hierzulande murmelt man sich dann über die Schulter ins Ohr: "Haja, wos da de halt su wünschst." - "Nu freilich, des wünsch ich de aah." Was man sich wünscht bleibt eines jeden Geheimnis, Hauptsache: Man wünscht sich was... Und Wünsche gehen ja meist auch nur in Erfüllung, wenn man sie keinem verrät. Manche haben aber dann doch Konkretes auf Lager: Mir wurde (wie schon im letzten und vorletzten Jahr) ein rasches und erfolgreiches Studienende gewünscht, parallel dazu auch eine rasche und andauernde Familiengründung. Ich nickte verständnisvoll ob der anmaßenden Projektionen meiner Nächsten und schloss diskret die Augen, um deren Verdrehung zu verbergen.
Im Moment wünschte ich nur, es wäre schon Donnerstag, denn dann geh ich mit meiner Ex-Schwiegermutter im Frankenland Klamöttchen kaufen! Welch banaler, durchschaubarer und unspektakulärer Wunsch... darauf wärt ihr doch nie gekommen!
Freitag, 2. Januar 2009
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