Montag, 13. Oktober 2008

M und M

Und mit dieser Überschrift meine ich nicht die nussgefüllten Schokolinsen, sondern die merkwürdige Kumulation mit M beginnender Namen, die sich in letzter Zeit hier auftut. Dies könnte sich schwierig auf das Schreiben weiterer Blogartikel auswirken. Diese könnten in Zukunft so aussehen: “Während M mit M chattet, erzählt L, wie sie mit M ihren Urlaub auf M verbracht hat. A, eine ehemalige Schwarzackerin, ist gerade zu Besuch gekommen, sie kommt direkt von M. Gerne möchte sie eine Kassette mitnehmen, die noch aus alten Zeiten in unserer WG liegt. Diese hat ihr M damals geschenkt. M ist noch nicht wieder aus L zurück, aber er wird in den nächsten Tagen erwartet.” Verwirrend. Und dabei wird kein einziger M doppelt genannt. Wie also könnten wir das Problem lösen? Man könnte den Ms Nummern geben. “Während M1 mit M2 chattet...” Eher nicht. Oder den zweiten Buchstaben anhängen. “...mit Ma ihren Urlaub auf Ma....direkt von Ma...ihr Ma damals...Ma ist noch nicht...” Zu dumm. Wenn ich die Namen ausschreibe, werde ich in spätestens einer halben Stunde entrüstet angerufen, wie ich es wagen kann, Malle-Freds Namen zu offenbaren. Wenn ich die Initialen völlig ändere, weiß niemand mehr, wer gemeint ist. Wenn ich den ersten Buchstaben des Nachnamens anhänge, wird der Text zu lang. Was für ein Dilemma! Also werde ich Spitznamen verteilen: M wird trotz beharrlicher Weigerung wieder zu E, M wird zu H, M ist schon ein Spitzname, könnte also zu A werden oder M bleiben, M wird zu B, über M wird eh nie geschrieben und M bleibt M, da er unter uns wohnt. Es sei denn, er möchte, wie seine Großmutter liebevoll zu ihm sagt, Schnurzelpurz genannt werden...

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